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Ich möchte, dass die Luft aller Kulturen so frei wie möglich um mein Haus weht – Mahatma Gandhi

Mahatma Gandhi – Briefmarkenserie aus Indien

In vielen Ländern der Welt herrschen heute Wut, Hass, Kampf, Erniedrigung von Minderheiten und Zuwanderern, Handelskriege und bewaffne- te Auseinandersetzungen. Können wir heute, siebzig Jahren nach seiner Ermordung, noch etwas von Mahatma Gandhi lernen?

Gandhi schrieb: „Keine Kultur kann überleben, wenn sie danach strebt, exklusiv zu sein“ und: „Ich möchte, dass die Luft aller Kulturen so frei wie möglich um mein Haus weht.“

Ein höchst lesenswerter Artikel des Hochschullehrers Asit Datta (Gründungsmitglieds der Organisation „German Watch“) nimmt diese weiterhin aktuellen Anliegen Gandhis unter die Lupe:
Säkularismus: Bei Toleranz mag die unbegründete Annahme mitschwingen, andere Glaubensrichtungen seien der eigenen unterlegen, und Respekt lässt auf gönnerhaftes Verhalten schließen, während Ahimsa uns lehrt, den anderen dieselbe Achtung entgegenzubringen, wie wir sie unserer eigenen entgegenbringen.
Ökonomische Ungleichheit, denn ohne eine andere Form der Verteilung des Vermögens und Einkommens zwischen Arm und Reich ist ein Frieden nicht erreichbar – weder auf nationaler und noch auf internationaler Ebene.
Kultur: Gandhi schrieb: „Keine Kultur kann überleben, wenn sie danach strebt, exklusiv zu sein“ und: „Ich möchte, dass die Luft aller Kulturen so frei wie möglich um mein Haus weht.“ Wenn man diese Lehren in aller Welt beherzigen würde, gäbe es heute keine rechtsnationalen Parteien mehr.

Quelle: Gandhis Lehren für eine gewaltfreie Zukunft
https://caritas.erzbistum-koeln.de/meine-welt/detail/Sommer2019br–Gandhis-Lehren-fuer-eine-gewaltfreie-Zukunft/

Den vollständigen Artikel und mehr kann man hier nachlesen:
https://caritas.erzbistum-koeln.de/meine-welt/artikel/