find publications by Ludwig Pesch on worldcat.org

His publications include a critically acclaimed reference work, The Oxford Illustrated Companion to South Indian Classical Music (“the most thorough study of Carnatic music” according to historian of religions and musicologist Guy L. Beck), and articles for journals and exhibition catalogues. Find his publications on www.worldcat.org >>

Thinking and learning in South Indian Music” in: Cslovjecsek, Markus, and Madeleine Zulauf. Integrated Music Education: Challenges of Teaching and Teacher Training, 2018.

Raum für Ideen? Zeit zum Spiel! Zum Sinn eines unbefangeneren Umgangs mit der ‘klassischen’ Musik Indiens” in: Schmidt-Hahn, Claudia. Über Europa Hinaus – Indiens Kultur Und Philosophie: Disputationes 2015, 2016.

Serenading the World: The Music of the Santals” in: Beltz, Johannes, Marie-Ève Celio-Scheurer, and Ruchira Ghose. Cadence and Counterpoint: Documenting Santal Musical Traditions, 2015.

Eine kleine Weltmusik: Die Musik der Santal” in: Beltz, Johannes. Klangkörper: Saiteninstrumente Aus Indien. Zürich: Museum Rietberg, 2014.

Musik und Tanz in der indischen Mythologie” in: Wiegand, Hermann, and Arnd A. Both. Musik Welten. Heidelberg: Verlag Regionalkultur, 2011. 

Pesch, Ludwig. The Oxford Illustrated Companion to South Indian Classical Music. New Delhi: Oxford University Press, 2009 [2nd rev. ed.]. 

Article on South Indian music (in Dutch) in: Preludium: Concertgebouw-nieuws [uitgave ter gelegenheid van het India Festival in november 2008 ]. Amsterdam: Blikman & Sartorius, 1943.

Entries on South Indian composers in: Wolpert, Stanley A. Encyclopedia of India. Detroit: Charles Scribner’s Sons, 2006. 

Arun, V.C, and Ludwig Pesch. Vaitari: A Musical Picture Book from Kerala. Kerala: Natanakairali, 2006. 

Pesch, Ludwig. Vaitari: Ein Musikalisches Bilderbuch Aus Kerala. Amsterdam: Eka.grata publications, 2006. 

Pesch, Ludwig. A Theatre for All: Sittrarangam-the Small Theatre Madras. Amsterdam: Eka grata publications, 2002 [2nd rev. ed.]. 

Pesch, Ludwig. “Cosmic Order, Cosmic Play: An Indian Approach to Rhythmic Diversity.” Rhythm, a Dance in Time. (2001): 83-99. 

Pesch, Ludwig. The Illustrated Companion to South Indian Classical Music. Delhi: Oxford University Press, 1999 [1st ed.]. 

Pesch, Ludwig, and TR SundaresanEloquent Percussion: A Guide to South Indian Rhythm, with Descriptions of All the Major Karnatic Tālas and Practical Lessons for Self-Study. Amsterdam: Eka.grata publications, 1996. 

Pesch, Ludwig. Vom Klang Des Glücks: Ein Leitfaden Zur Konzert-, Tanz Und Tempelmusik Südindiens. Amsterdam: Eka.grata publications, 1996. 

Pesch, Ludwig. Ragadhana: An Alpha-Numberical Directory of Ragas. Irinjalakuda, Trichur District, Kerala, India: Natana Kairali, 1993 [2nd rev. ed. ]. 

Pesch, Ludwig. Sittrarangam: A Theatre for All, the “small Theatre“, Madras. Udipi, India: Indo-German Society, Manipal, 1988 [1st ed.]. 

Pesch, Ludwig. Raga Dhana: A Practical Guide to Karnatic Ragas. Udupi: Indo-German Society Manipal, 1986 [1st ed.]. 

See also “Unity in Diversity, Antiquity in Contemporary Practice? South Indian Music Reconsidered – Free download” >>

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“Eine kleine Weltmusik: die Musik der Santal” in Klangkörper. Saiteninstrumente aus Indien – Rezension in ASIEN 139

Johannes Beltz; Marie Eve Celio-Scheurer (Hgg.): Klangkörper. Saiteninstrumente aus Indien.
Zürich: Museum Rietberg, 2015. 81 S., 23 EUR | Zur Ausstellung in Indien und über die Englische AusgabeCadence and Counterpoint, Documenting Santal Musical Traditions by Johannes Beltz, Ruchira Ghose and Maria-Eve Celio-Scheurer (eds.) >>

Eine einzigartige Würdigung der visuellen Attraktivität und künstlerischen Qualität der Musikinstrumente der Santal in Indien. Mit einem Text von Bengt Fosshag über seine Passion als Sammler dieser Instrumente und einem kurzen Essay von Ludwig Pesch zur Musik der Santal.

ASIEN 139 (April 2016) in print – Rezension von Heinz Werner Wessler (Professor für Indologie an der Universität Uppsala, Schweden) , S. 138-139 | Mehr über den Rezensenten | LinkedIn >>

Der Band ist Ausstellungskatalog (Ausstellung „Klang/Körper“ im Musum Rietberg), Nachschlagewerk und zugleich ein Beitrag zur Erforschung der Saiteninstrumente der indischen Adivasis (Ureinwohner), insbesondere der im östlichen Indien ansässigen Santals. Die hier dokumentierten Instrumente, die zum größten Teil auf eine aktuelle Schenkung an das Museum Rietberg zurückgehen (einige wenige Exemplare wurden vom Rietberg-Kreis aus der Sammlung Fosshag angekauft), wurden im berühmten Zürcher Museum für asiatische Kunst zum ersten Mal ausgestellt und hier im Rahmen des vorliegenden Kataloges dokumentiert.

Die Sammlung geht zurück auf den Designer und Illustrator Bengt Fosshag, der über viele Jahre Indien bereiste und dabei über Jahrzehnte diese einzigartige Sammlung aufbaute. Dies in einer Zeit, in der lokale Traditionen mehr und mehr gefährdet sind und untergehen, wie das auch mit den Musikinstrumenten der Santals und ihrer Musik der Fall ist (vgl. den Beitrag „Eine Instrumentensammlung für ein Kunstmuseum“ von Johannes Beltz).

Das Museum, das als ein Ort für asiatische hohe Kunst eingerichtet wurde, öffnet sich mit der Annahme der Sammlung damit weiter in Richtung Volks- und Stammeskunst. Ursprünglich hatte sich das berühmte Museum Rietberg vor allem als V ermittler und Bewahrer der klassischen hochkulturellen Kunsttraditionen Indiens etabliert. Das Anliegen, klassische Kunstwerke aus Südasien als Exponate der Weltkunst zu etablieren, hat sich durchgesetzt. Inzwischen gibt es andere Prioritäten, die zu programmatischen Annäherungen zwischen der Weltkunst gewidmeten Museen und den modernen Völkerkundemuseen führten.

Ludwig Pesch macht in seinem Beitrag „Eine kleine Weltmusik: die Musik der Santal“ deutlich, dass die Santal und ihre Musik einerseits völlig eigenständig sind, andererseits aber in einem „Dialog im Flüsterton“ ihren Einfluss auf die indische Moderne hatten, vor allem über Rabindranath Tagore (1861–1941), der seine berühmte Universität Vishvabharati in Santal-Gebiet gründete. In diesem Sinn versteht sich der Katalog, wie Johannes Beltz schreibt, als „ eine spielerische, poetische Annäherung an die Instrumente“ (S.31) als „Klang/Körper“, das heißt als Klang erzeugende Kunstwerke der Santals.

Die Sammlung Fosshag besteht aus 92 Instrumenten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, fast alles Streichinstrumente, deren Saiten entweder mit einem Bogen gestrichen oder gezupft werden. Ihr Formsprache nimmt die Körperteile des menschlichen Körpers auf, so auch in der Bezeichnung der einzelnen Teile des Instruments in der Santal-Sprache. Auch die ornamentalen V erzierungen sind meistens anthropomorph. Leider sind die Instrumentenbauer und ihre konkrete Herkunft bisher weitgehend unbekannt.

Der kleine Band enthält außerdem einige der von Martin Kämpchen in deutscher Übersetzung herausgegebenen Lieder der Santal sowie hochaufgelöste Bilder aller Instrumente der Sammlung.

Heinz Werner Wessler

Mehr von und über Martin Kämpchen

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No complacency in the search for creativity: Manickam Yogeswaran (The Hindu)

Review by Garimella Subramaniam, The Hindu, January 05, 2017 | Read the full review >>

“The many dimensions of the musical persona of Berlin-based Manickam Yogeswaran of Sri Lankan origin are not easy to fathom just from hearing him sing at one recital. […]

However, a conversation over coffee at Chamiers, days after a performance for Tamil Isai Sangam at Raja Annamalai Mandram, gave a glimpse of the different facets of the disciple of T.V. Gopalakrishnan and his exposure to Hollywood. […]

Yogeswaran’s forays into western classical ensembles, and his key role in global music forums for nearly three decades is a career graph, perhaps, typical of the wider scene in the performing arts these days. At the same time, it is the emotional need to stay anchored to the cultural milieu of one’s roots that probably explains Yogeswaran’s crucial engagement with Carnatic music. […] The challenge now, he says, is to nudge current generation of South Asians from a false sense of security about the future of this traditional art form. The conveniences afforded by technology, in terms of access to the treasure trove of recordings of great masters, ought not to breed complacency in the search for creativity, he argues. The key lies in continued reliance on the rigours of relentless individual ‘sadhana,’ a hallmark of classical music.”

http://www.thehindu.com/entertainment/music/Revelling-in-his-classical-roots/article16992760.ece

Manickam Yogeswaran’s Finger tänzeln mit Leichtigkeit auf dem Bambusrohr – Bericht in tagesspiegel.de

Die Kreuzberger Global Music Academy will ein Bildungszentrum für die Musikkulturen aus aller Welt werden. Bald soll man hier auch Bachelor und Master machen können. Ein Kursbesuch.

Manickam Yogeswarans Finger tippeln leicht auf einem Bambusrohr auf und ab. Ein seichter Ton hallt durch den Raum. Das Bambusrohr, das der Musiklehrer sich an den Mund hält, nennt sich Venu Ghanam, es ist das indische Pendant zur Querflöte. Yoga, wie der Lehrer genannt wird, sitzt im Schneidersitz auf einem ockerfarbenen Teppich, ihm gegenüber sein Schüler Amewu. „Komm, wir spielen das Stück vom letzten Mal“, sagt Yoga, ein Notenblatt vor sich. „Ich hab die Melodie vergessen“, sagt der Schüler. Yoga spielt einige Takte noch mal an, gleitet durch die Tonhöhen. […]

Derzeit bietet sie mit der „Global Music Box“ Workshops für alle an, auch Schulklassen werden schon unterrichtet.

Ab dem Sommersemester 2013 soll nun mit dem Bachelor/Master für Weltmusik auch die akademische Lehre starten, 270 Studienplätze stehen zur Verfügung, die Hälfte davon ist für Nichteuropäer reserviert. Die Lehrpläne umfassen potenziell alle musikalischen Kulturen der Welt.  […]

Die Akademie trifft den Nerv der Zeit. Berlin steht für eine starke Klub- und Elektroszene, auch die jüngere Songwritergeneration oder die Indierockszene ist gut repräsentiert. […]

Yoga hat 25 Jahre in London gelebt, im vergangenen Jahr zog er nach Kreuzberg. „Berlin is better“, sagt er, der gerade Deutsch lernt, „hier geht es entspannter zu als in London.“ In Deutschland hat der Tamile auch mit der Band Dissidenten zusammengearbeitet, die seit den frühen Achtzigern versucht, Weltmusikelemente in einen Rock- und Popkontext zu überführen. Und damit im deutschsprachigen Raum Vorreiter waren. […]

In der Akademie spricht man nicht mehr von Weltmusik, diese Genrezuschreibung scheint einer globalisierten Welt, auch einer globalisierten Stadt wie Berlin nicht mehr gerecht zu werden. „Bei uns heißt es nur Global Music“, sagt GMA-Sprecherin Danica Bensmail. Zu schnell lande man sonst bei Stereotypen. Beschreibe man etwa die Musik der indischen Klassik als Meditationsmusik oder spirituelle Musik, stehe dahinter ein eher unbeholfener eurozentrischer Blick.

Das Instrument, dem sich Yoga und Amewu widmen, stammt aus der indischen Klassik – man geht davon aus, dass die Venu bereits seit mehr als 1000 Jahren gespielt wird. Yoga und Amewu üben derweil gemeinsam ein Stück ein. Amewu spielt nur Grundtöne, Yoga baut ein paar Halbnoten mehr und die schweren hohen Töne ein. Ein harmonischer Einklang entsteht. Während Amewus Blick auf das Notenblatt vor ihm geht, tänzeln Yogas Finger weiter mit Leichtigkeit auf dem Bambusrohr auf und ab.

https://www.global-music-institute.net

Quelle: Musik: Raga und Tala – Kultur – Tagesspiegel
Address : http://www.tagesspiegel.de/kultur/musik-raga-und-tala/6346302.html

Mehr über Manickam Yogeswaran (Deutsch) | English >>